Der verkürzte Brione

Im vergangenen Jahr ließen wir unseren Hausberg, den Brione, links liegen. Nachdem er eine ganze Weile wunderbar als kleine Feierabendrunde an einem vermeintlichen Ruhetag dienen konnte, wurde dem passionierten Mountainbikefahrer in letzter Zeit immer mehr der Boden unter den profilierten Pneus weggezogen. Der Brione erstrahlte im Glanze zahlreicher Verbotsschilder, die die Fahrradfahrer dazu anhielten, nach der Auffahrt zum Bunker mit einer herrlichen Aussicht über den gesamten Gardasee wieder auf der gleichen asphaltierten Straße wieder den Weg bergab zu rasen. Die Zeiten des kurzen, aber anspruchsvollen Trails auf der Rückseite des Berges waren zu unserem Leidwesen eindeutig passé.

Doch in diesem Jahr wollten wir uns den Berg doch nochmal genauer ansehen. Der Weg zum Bunker war unverändert. Doch dann wagten wir uns immer weiter an etlichen Verbotsschildern vorbei bis wir schließlich auf dem einzigen erlaubten Trail landeten, der zwar auch mit einigen anspruchsvollen Passagen aufwartete, aber doch sehr kurz ausfiel. Da lohnt es sich kaum, die Protektoren mitzuführen. Der Vorteil der Tour ist jedoch, dass man nachher umso mehr Zeit in der unweit des Fußes des Briones befindlichen Eisdiele Flora verbringen kann, die vermutlich das leckerste Eis auf diesem Planeten feilbietet.

Das leckerste Eis der Welt

Als bemerkenswerter Fun Fact des Tages sollte nicht unerwähnt bleiben, dass der Gardasee an diesem Tag mit einer geradezu unfassbaren Wassertemperatur von 20 Grad daherkam. Wird keiner glauben, der nicht dabei gewesen ist. Aber da der Gardaseeaufenthalt ja bewusst nicht als Badeurlaub kategorisiert ist, konnte ich auch gerade noch an mich halten und bin nicht wie all die anderen in die Fluten gesprungen…

Statistik

Ü20: 13.06.2019 -> 14.06.2019 in Torbole (127.747 km)

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