Pfingstwoche ist Gardaseewoche

Es ist schon wieder Pfingsten und das bedeutet, dass wir uns wieder im Anflug auf den Gardasee befinden. Nachdem der Aufenthalt im letzten Jahr auf dem Camping Europa in Torbole gar nicht so fürchterlich war wie er hätte sein können, entschieden wir uns erneut für weitere Kerben in unserem Übernachtungsbrett für 2018.

Nach der dezent eigenwilligen Philosophie des Campingplatzes soll man sich als Gast möglichst einige Wochen im Voraus anmelden, wobei im Gegenzug jedoch keine verbindliche Reservierung ausgesprochen wird. Vor Ort herrscht dann eher eine Kombination aus Anarchie und „first come first serve“. Daher entschieden wir uns wie in Vorjahr dafür, bereits am Freitag anzureisen, um zum einen den samstäglichen Hauptanreiseansturm zu umgehen und zum anderen ein möglichst schönes Fleckchen auf dem Campingplatz zu ergattern.

Der Camper war daher bereits am Donnerstag Abend komplett gepackt. Also quasi komplett. Es fehlten nur noch die Räder und ein bisschen Kleintüdel. Trotzdem kamen wir erst gute zweieinhalb Stunden nach dem Aufstehen los. Keine Ahnung, wo die Zeit liegen geblieben ist.

Der Plan mit der flüssigeren Anreise am Freitag ging leider auch nur so leidlich auf. Im Grunde ging es auf der gesamten Strecke zu wie an der Vorverkaufskasse für Karten zu einem Relegationsspiel zur zweiten Fußballbundesliga. Es ging zwar stetig vorwärts, aber mit uns hatten viele andere die gleiche Idee, gen Süden aufzubrechen. Nach etwa sieben Stunden inklusive proaktiver Stauumfahrung am Brenner waren wir endlich am Ziel.

Erster Einsatz für unseren neuen Klapptisch. Ölf findet das Ding großartig

Wie unterschiedlich die Menschen sind, kann man übrigens sehr deutlich bei der Anmeldung auf dem Campingplatz erahnen. Während Walter uns eher pragmatisch bis bestimmt einen der noch etlichen freien Plätze zugewiesen hat, konnten wir bei Daniela später ohne Probleme den Platz noch gegen einen schöner gelegenen wechseln und zusätzlich sogar für die später ankommenden Nici und Steffen den Nachbarplatz reservieren. Bei Walter wäre das undenkbar gewesen. Selbst für die Lindauer, die erst tief in der Nacht ankamen, konnten wir noch einen weiteren Platz für den nächsten Morgen blockieren. Gut auch, dass wir seit Kurzem ja unseren Faltpylon für solche Fälle dabei haben.

Was wäre das Leben ohne Faltpylon

Der erste Tag fiel dann leider zum großen Teil dem Regen zum Opfer. Nach Frühstück im Sonnenschein konnten wir gerade noch rechtzeitig unser Sonnensegel installieren, so dass wir wenigstens ein trockenes Plätzchen den Unbillen des Wettergottes abtrotzen konnten.

Statistik

Ü13: 18.05.2018 -> 19.05.2018 in Torbole (96.308 km)

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