Traditioneller Jahresauftakt

Vor genau einem Jahr sprach ich an dieser Stelle von einer magischen Grenze von 40 Übernachtungen in einem Jahr. Ebenso wurde an die ewigen Nörgler appelliert, die sich daran stören wollten, dass wir im Jahr 2016 diese magische Grenze eben nicht erreicht hatten. Heute dagegen können wir uns genüsslich und zufrieden zurücklehnen, da wir nicht nur diesen böswilligen Zeitgenossen gezeigt haben, wo der Bartel den Most holt, sondern auch dieser angeblich magischen Grenze ganz schön den Zauber genommen haben. Mit satten 73 zu Buche stehenden Übernachtungen für 2017 konnten wir diese Grenze geradezu pulverisieren. Damit hängt die Latte für das Jahr 2018 natürlich äußerst hoch, aber man wächst ja an seinen Aufgaben.

Das Erfreuliche an diesem Jahreswechsel war ja ohne Frage das unglaublich schlechte Wetter am Silvestertag. Wo im letzten Jahr der eigentliche Jahreswechsel im fortwährenden Geböller ab dem Beginn der Dämmerung bis weit nach Mitternacht komplett unterging, gab es in diesem Jahr eine fast schon andächtige Stille. Man könnte fast meinen, dass der gemeine Silvesterraktenfetischist ein aus Zucker gebautes Püppchen wäre. Das soll aber absolut keine Kritik sein.

Beinahe schon traditionell verbrachten wir auch die erste Nacht des Jahres 2018 im Spacecamper. Zum Geburtstag meiner Mutter fuhren wir am Neujahrstag erneut nach Bremen. Die letzten sechs Nächte im Spacecamper fanden somit allesamt in Bremen statt (siehe Ü69 bis Ü73 in 2017).

Aufgrund einer latenten Vergesslichkeit in den letzten Tagen mussten wir leider auch auf dem Weg nach Bremen nach gut 20 Kilometern nochmals umkehren. Die vier Kalenderblätter für das Jahr 2018 lagen noch friedlich im Wohnzimmer auf dem Boden. Diese Schusseligkeit kostete uns in etwa eine Stunde. So kamen wir pünktlich um halb fünf zum Kaffeetrinken mit drei Geburtstagskuchen an, um rechtzeitig um 18:00 Uhr den reservierten Tisch zum Abendessen einzunehmen. Dank des ausgelassenen Mittagessen für uns natürlich gar kein Problem.

Ebenso traditionell waren die eigentlich anvisierten gastronomischen Einkehrmöglichkeiten in Bremen am ersten Feiertag des Jahres leider geschlossen. Es blieb also erneut der Jürgenshof, der uns wie stets besonders gastfreundlich in Empfang nahm und uns wie jedes Mal ein hervorragend schmeckendes Geburtstagsmahl zauberte. Noah verspeiste sogar beinahe ein halbes Rind in Form eines Rumpsteaks und genoss dazu einen alkoholfreien Sekt. Da wächst womöglich ein ausgewiesener Gourmet heran.

Statistik

Ü1: 01.01.2018 -> 02.01.2018 in Bremen (86.615 km)

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