Am Dienstag hieß es dann nach vier Nächten auf Rügen Abschied von Ute und Gerd zu nehmen. Als wir gerade alles zusammen gepackt hatten, kamen just Mareike und Sarath um die Ecke, die ihrerseits auch knappe zwei Wochen auf der Insel eingebucht sind. Das linderte glücklicherweise ganz offensichtlich Utes Abschiedsschmerz erheblich, so dass wir ruhigen Gewissens und ohne weiteres Tränenvergießen nach einem großen Hallo und einer weiteren Verabschiedung uns mit zwei SpaceCampern schon wieder auf dem Weg nach Rostock befanden.
Die Fähre von Rostock nach Gedser inklusive der Maut für die Öresundbrücke hatten wir kurzfristig vorab online gebucht und standen mit ausreichend Puffer relativ weit vorne in der Schlange am Hafen. Kleiner kulinarischer Tipp an dieser Stelle. Der völlig allein auf weiter Flur stehende Imbissstand am Fähranleger in Rostock macht hervorragende Falafeldöner. Alleine dafür lohnt sich schon ein Abstecher nach Dänemark.
Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit fuhren wir nicht direkt weiter nach Møn, sondern machten Station in Ulslev. Auch dort kamen wir schon nach Ladenschluss an, aber immerhin konnten wir den Campingplatzwart noch rausklingeln und somit noch zwei Stellplätze auf einer der großen Wiesen des Campingplatzes ergattern.

Das frühmorgendliche Laufen ist uns nun schon fast ins Blut übergegangen. So hatten wir auch keine große Mühe auch hier wieder die nächste Trainingsrunde mit etwa 7km zu absolvieren. So früh erscheint die Welt irgendwie noch in Ordnung zu sein.