Ostern in der Antarktis

Das Ostereiersuchen fand in diesem Jahr mal wieder in Bremen statt. Bei traumhaft schönem Wetter wurde der Garten durchgepflügt, um ja alle Schokoeier und sonstigen Schätze rückstandslos aufzusammeln und im Nachgang zu vernichten. Nicht vernichtet wurde der als Osterei verpackte Ausflug mit der ganzen Familie ins Übersee-Museum inklusive Mittagstisch. Ziel war eine Ausstellung über die Antarktis.

Dank meiner nur wenige Tage zuvor erfolgreich durchgeführten Augenoperation, war auch ich in der Lage, den ausgestellten Exponaten die ihnen gebührende Aufmerksamkeit zu schenken. Die Karlsruher Jungs schafften es tatsächlich, die komplette Ausstellung ohne nennenswerte Verluste an etwaigen Schikanen wie Vitrinen oder Schaukästen in gefühlten zehn Minuten zu durchlaufen. Während das Mädchen auch nach über einer Stunde zwischen Schautafeln, Videosequenzen über kälteunempfindliche Vögel und sagenhaft hoch springenden Pinguinen und Darstellungen von mit gefühlten siebenunddreißig Schichten verpackten Tauchern noch längst nicht ihren Wissensdurst gestillt sah.

Nebenbei konnten wir noch klar machen, dass wir in Kürze noch eine weitere Nacht im Spacecamper fest verplanen können, da in Hildesheim die Feierlichkeiten zum fünfzigsten Wiegenfeste meines Bruders im Mai offiziell bestätigt wurden. Ob Ölf dann auch die im Titelbild zu sehende einstudierte Artistik-Jonglage-Nummer vorführt, bleibt abzuwarten.

Statistik

Ü9: 22.04.2019 -> 23.04.2019 in Bremen (123.683 km)

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